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Panoramalauf Freising – Fordernde Höhenmeter am Weihenstephaner Berg

Am Freitag, 24. April, fand in Freising der Weihenstephaner Panoramalauf statt. Die Veranstaltung führte die knapp 200 Teilnehmenden auf einem landschaftlich reizvollen, aber äußerst anspruchsvollen Rundkurs rund um den Weihenstephaner Berg.

Zur Auswahl standen für Erwachsene zwei Distanzen:

  • 3,9 km mit ca. 80 Höhenmetern
  • 6,3 km mit ca. 120 Höhenmetern

Beide Strecken sind geprägt von mehreren steilen Anstiegen, schnellen Richtungswechseln und einer sehr verschlungenen Streckenführung, die einen gleichmäßigen Laufrhythmus kaum zulässt. Gerade diese Kombination macht den Panoramalauf zu einem heftig anstrengenden Kurzstreckenlauf.

Leider war der Trisport Erding schwach vertreten.

Nach einem traumhaften Frühlingstag mit bis zu 20°C waren es zum Start des Laufes um 20 Uhr nur noch 14–16 °C – und damit ideale Laufbedingungen. Bemerkenswerterweise war es oben am Berg deutlich kälter als in der Freisinger Altstadt, die 50 Höhenmeter tiefer liegt. Passend dazu präsentierte sich die Laufkleidung entsprechend bunt gemischt: Von Laufsinglets und Shorts über lange Hosen und Oberteilen bis hin zu Mützen, Stirnbändern und Handschuhen war alles vertreten – ganz nach persönlichem Kälteempfinden.

Der Panoramalauf zeigte, dass kurze Distanzen mit vielen Höhenmetern eine ganz eigene, intensive Herausforderung darstellen und sowohl Kraft als auch taktisches Geschick verlangen. Ein besonderes Bild bot sich den Zuschauern, da neben den regulären Läuferinnen und Läufern auch Feuerwehrleute der Werkfeuerwehr Weihenstephan in kompletter Schutzkleidung mit Pressluftatmern auf der Strecke unterwegs waren und sich der sportlichen Herausforderung unter erschwerten Bedingungen stellten – ein eindrucksvoller Beweis für Fitness und Durchhaltevermögen. So war es kein Wunder, dass dies die Feuerwehrfrauen(!) und -männer mit frenetischem Applaus im Ziel begrüßt wurden.

Auch wenn ich bei der letzten Runde schier am Verzweifeln war und nicht mehr wusste, wie ich die letzten 50 Höhenmeter noch schaffen sollte, hat es viel Spaß gemacht und ich will nächstes Jahr wieder starten. Vielleicht ja dann mit mehr Vereinsbeteiligung?
Text und Foto: Sebastian Strobl