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35. Regensburger Triathlon: Mit Hotel-Schlappen zum Schwimmstart

Am Sonntag, den 2. August 2026, stand mit dem 35. Regensburger Triathlon einer der traditionsreichsten Wettkämpfe Bayerns auf dem Programm. Natürlich war auch der Trisport Erding e.V. wieder mit zahlreichen Athletinnen und Athleten vertreten. Auf dem Wettkampfplan standen die Sprint- sowie die Olympische Distanz.

Start- und Wechselzone befanden sich auf dem Dultplatz am Oberen Wöhrd, geschwommen wurde im Europakanal, einem Seitenarm der Donau. Kaum hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Schwimmen das Rad bestiegen, wartete bereits die erste Bewährungsprobe: der berüchtigte Schelmengraben. Auf rund 400 Metern mussten Steigungen von bis zu zwölf Prozent überwunden werden – ein Anstieg, der Jahr für Jahr Respekt einflößt. Doch damit war die Herausforderung noch nicht vorbei. Es folgte ein anspruchsvoller Radkurs mit zahlreichen Wellen und kurzen Anstiegen, bevor nach dem Wendepunkt eine fast zehn Kilometer lange Abfahrt zurück Richtung Regensburg für Tempo und Fahrspaß sorgte.

Während die Athletinnen und Athleten der Olympischen Distanz diese selektive Runde zweimal bewältigen mussten, wechselten die Starterinnen und Starter der Sprintdistanz bereits auf die Laufstrecke. Diese führte in einer U-förmigen Schleife überwiegend flach rund um den Oberen Wöhrd. Durch den Begegnungsverkehr hatten die Teilnehmenden ihre Konkurrenz stets im Blick – eine zusätzliche Motivation, auf den letzten Kilometern noch einmal alles aus sich herauszuholen. Auch hier galt: zwei Runden für die Olympische Distanz, eine Runde für die Sprintdistanz.

Racing Sebastian (Bild Chris Heller)

Entlang der gesamten Laufstrecke herrschte eine großartige Atmosphäre. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten die Athletinnen und Athleten lautstark an und sorgten für echte Wettkampfstimmung. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren zudem einige Anwohner mit Gartenschläuchen zur Stelle und spendierten den Läuferinnen und Läufern auf Wunsch eine erfrischende Abkühlung. Auch der Veranstalter, der Tristar Regensburg e.V., hatte eine Duschstation eingerichtet – eine willkommene Erfrischung auf den letzten Kilometern.

Nach dem Zieleinlauf durfte selbstverständlich auch die Regeneration nicht fehlen. Viele Erdinger ließen den gelungenen Wettkampftag traditionell bei einem Besuch der berühmten Regensburger Wurstkuchl an der Steinernen Brücke ausklingen und füllten dort die während des Rennens verbrannten Kalorien wieder auf – ein gelungener Abschluss eines sportlich erfolgreichen Triathlon-Wochenendes.

Text Sebastian Strobl, Titelbild Maria Blazquez

Sonnenuntergang an der Steinernen Brücke (Bild: Strobl)